OceanPhoenix

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Starke Gefühle, der Umgang damit, Katalysatoren, Reaktionen des Umfelds, Bedeutung von Musik ...



Zuallererst möchte ich Euch für die vielen und sehr persönlichen Beiträge zu meinem letzten Eintrag danken knuddel.gif Einfach super - mir bedeutet jeder einzelne sehr viel und ich freu mich wie blöd, daß Ihr da so eingestiegen seid, und Euch von der Länge des Textes nicht abschrecken lassen habt.

Momentan geht mir unheimlich viel durch den Kopf, und auch viele intensive Gefühle - die mir in dem Moment der Wahrnehmung vielleicht bedeutender vorkommen, als sie es im "Durchschnitt" gesehen sind.

Schwer, das irgendwie einzudämmen .. und es will rausgeschrieben werden... möchte mich mit gewissen inneren Fragen möglichst sachlich auseinandersetzen. Oh - oh .. klingt nach weiteren Mammut-Einträgen, gell? das kann schon passieren - und ich versteh auch absolut, wem das zu viel wird.

Dann einfach nur runterscrollen - oder direkt HIER KLICKEN, und die Bilder im vorigen Eintrag anschauen bzw. meine Antworten zu Becky's Jahresendfragen lesen, wenn Ihr mögt.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Starke Gefühle .. ein Thema, das mich schon immer sehr beschäftigt. Wen nicht ... das haben wir sicher alle gemeinsam.

Hier möchte ich mal Hanni verlinken, die sich mit dem Thema sehr eingehend auseinandersetzt.

Gefühle kann man zum Beispiel ...

1. .. nötigenfalls verdrängen. Tut man sicher auch als Selbstschutz häufiger, als man sich dessen bewußt ist. Manchmal klappt es besser, manchmal weniger. Bei mir eher weniger - bin kein Verdrängungskünstler, ganz im Gegenteil, leider.

2. ... versuchen, sie abzutöten, um besser zu "funktionieren" - wohl die schlechteste Variante, die meist verheerende Schäden in der Persönlichkeit anrichtet.

3. ... ausleben. In verschiedener Hinsicht -

- a) direkt ausleben: lachen, weinen, schimpfen, zittern, toben ... das kann eine Befreiung sein, wenn man entweder allein ist und sich abreagieren kann, oder aufgefangen wird -

kann aber auch befangen machen - abhängig von der Mentalität desjenigen, der sie auslebt und desjenigen, der sie erlebt. Menschen reagieren manchmal befangen auf extreme Gefühlsausbrüche ... Beklemmung, Angst, in die fremden Gefühle mit hineingezogen zu werden oder sie gar in sich selbst zu erkennen - und daher Abwehr? Oder einfach mangelnde "Übung" im Umgang mit Menschen?

- b) indirekt ausleben: Gefühle kompensieren bzw. sublimieren. Irgendein Medium als Katalysator für die eigenen Gefühle nutzen, die man nicht so rauslassen kann, wie die Psyche es vielleicht gerne hätte - weil Blockaden und Sperren vorhanden sind bzw. als Reaktion von außen erwartet werden. Medien wie z.B. Kirchgänge, Musik, Filme, Sport ... im ungünstigeren Falle Drogen etc.

Ich gehör definitiv zu Kategorie b). Bin der Typ, der möglichst erst mal auf "hart" macht, um die Beherrschung zu wahren - der diese Fassade braucht und auch will -

und der erst zusammenbricht, wenn jemand das merkt und meine wirklichen Gefühle aus mir rauskitzeln will bzw. der nicht einsieht, von mir zusammengestaucht zu werden, weil ich mit Aggressivität, Härte und Zähnefletschen auf etwas reagiere, dem ich auf Dauer so nicht gewachsen bin (oder mich komplett abschotte) was natürlich nachvollziehbar ist.

Ich hasse es, in der Öffentlichkeit bzw. überhaupt vor anderen Menschen zu weinen, und es passiert mir auch nur sehr selten und dann meistens aus Wut oder weil ich sehe, daß jemand enttäuscht ist -

Enttäuschung bei anderen Menschen, das kann ich kaum ertragen.

Überhaupt würde ich im Krisenfall die unmittelbare Aufmerksamkeit auf meine Person nicht mögen. Ich bin auch nicht der Typ, der sich gern in den Arm nehmen läßt ... entweder ich will meine Ruhe und allein sein, oder ein ruhiges, sachliches Gespräch über das, was geschehen ist - am besten über eine gewisse Distanz - ja, ich würde mir wünschen, daß man mir so abstrakt und sachlich wie möglich begegnet, und mir nicht zu nahe kommt.

Fallenlassen - kann ich mich am besten ganz alleine.

Und irgendwelche sentimentalen tränenrührigen Hunde-Filme guck ich auch nur alleine an *zwinker*

Ein anderer dagegen möchte nur in den Arm genommen werden ... jeder reagiert anders.

Wer die Bücher von Karin Slaughter gelesen hat - ich kann mich gut mit Lena identifizieren. Zwar nicht ganz so extrem - aber in die Richtung geht es schon.

Diese Bücher sind ja eigentlich simple Thriller. Aber dank des psychologischen Tiefgangs und weil solche emotionalen Problematiken mit einfließen, haben sie mir in den letzten Wochen einiges gebracht an Anstößen, mich zu hinterfragen.

Und es gibt in meinem allernächsten Umfeld Menschen, die ihr Übriges tun - und nicht hinnehmen, daß ich mich in Problemsituationen wieder einmauere (wie in früheren Jahren oft). Dann kommen Sätze wie "Warum gibst du dich so viel härter, als du eigentlich bist - wenn du das tust, mußt du damit rechnen, auch hart genommen zu werden - willst bzw. erträgst du das wirklich? Zeig dich doch mal weich ...anstatt so bissig zu werden."

ok, ich arbeite dran ;)

Das Katalysieren ist für mich ein gutes Mittel, mit den oft extremen Gefühlen, dem "inneren Vulkan" im Alltag klarzukommen. Aber zu einfach darf ich es mir damit nicht machen.

Wenn man tiefer in sich geht, hinschaut - kann man vielleicht auf Gefühls-Abgründe stoßen, die einem unheimlich oder unerklärlich sind. Man möchte sie aber nicht verdrängen oder gar abtöten.

Was wir wohl alle mehr oder weniger in uns tragen: die Gegenpole zu Liebe, Wärme, Freude, Zuneigung, Großzügigkeit - nämlich Haß, Rachsucht, Neid, Zorn - die "dunkle Seite der Seele". Je nach Persönlichkeitsstruktur und Erlebnishintergrund bzw. gegenwärtiger Lebenssituation dominiert (mal) das eine mehr, und mal das andere.

im Idealfall ist es größtenteils bewußt bzw. verstandesmäßig kontrollierbar und hält sich die Waage. Ausgewogene Gefühlswelt, kein Extrem ergreift über längere Zeit Besitz von dem Menschen.

Katalysatoren schön und gut - aber es kann riskant sein, zu einseitig irgendwelche Gefühlsbereiche dadurch rechtfertigen oder idealisieren zu wollen. Was die extremen Gefühle angeht, möchte ich klar unterscheiden, was ich tatsächlich rechtfertigen kann, und wo ich dagegen selbstkritisch ansetzen sollte, die Gefühle umzuwandeln.

Klingt arg theoretisch, gell? Es würde sehr persönlich werden, wenn ich hier ins Detail gehe. Ein kleines Beispiel.

Haß - Zorn - Härte - Lautstärke.

Ich bin auf etwas zornig, bin unterschwellig nicht zufrieden (also jetzt nur theoretisch ;) ) kann es aber nicht konkret festmachen, oder aufgrund der gegebenen Umstände nicht bzw. kaum ändern... oder ein Geist der Vergangenheit bedrängt mich.

Dann brauche ich etwas, an dem ich den Zorn festmachen und ausleben kann.

Weil ein Versinken und Ausleben Traurigkeit nicht so meins ist - weil ich davor am meisten Angst habe - und mit der als kraftvoller empfundenen "Variante Zorn "besser klarkomme.

Und zwar so, daß ich nicht die Kontrolle verliere, oder den Zorn ungerechterweise auf Menschen oder Personengruppen richte, die nichts dafür können.

So, daß ich den Zorn zwar ausleben und ihn somit nicht mehr machtvoll in mir schwelen lassen, aber ihn auch nicht von meiner Persönlichkeit Besitz ergreifen lassen kann. Das ist ein schmaler Grat.

Wenn z. B. eine Frau traurig ist, und infolgedessen sanfte und gefühlsbetonte Musik hört, weint, einen Herzschmerz-Film anschaut - dann ist das ein von der Gesellschaft als legitim betrachteter Katalysator.

Die Frau lebt ihre Gefühle so aus, wird getröstet, verstanden. Ihre Weichheit ist das Tor zwischen ihrer Seele und ihrem Umfeld.

Was aber, wenn man aufgrund der eigenen Persönlichkeitsstruktur oder entsprechender Erfahrungen nicht so reagieren kann - aber dennoch Phasen von Unausgeglichenheit und extremen Gefühlen durchmacht - und diese katalysieren will?

Manche fragen sich vielleicht - wie kann ein Mensch Musik wie die von Rammstein, Manowar und dergleichen hören. Ist doch primitiver Krach. Oder Ballerspiele spielen. Oder Gefallen an Überschallknalls finden, an Raketenstarts ...oder an einem Düsenjäger direkt über dem Kopf ...

und dennoch läuft er nicht Amok, bedroht nicht seine nächsten Mitmenschen, ist im allgemeinen freundlich und hilfsbereit und engagiert in Job und Familie ... von innen heraus, nicht zum Schein. Er ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und Konsequenzen zu tragen - er ist authentisch.

Ganz einfach. Auch das Vorgenannte kann als Katalysator dienen. (Nicht nur, aber auch ..) Genauso wie Sport, Tanzen ... all diese Dinge - jedem liegt etwas anderes.

Und solange man sich der Risiken bewußt ist, die ein mit einem gewissen Aggressionspotential und Härte beladenes Medium mit sich trägt, und sich nicht NUR damit betäubt oder sich von tendenziös-gewaltbeladenen Inhalten politisch oder sonstwie manipulieren läßt, halte ich es für nicht bedenklich.

Vor kurzem hatten wir Besuch - von jemandem, der normalerweise ältere Rockmusik hört, wie Rory Gallagher und Ten Years After .. und der auch gerne auf Airshows geht. Er hatte dann (nach Ten Years After) das gemischte Vergnügen, mit uns einen Teil des Rammstein-Konzerts "Völkerball" anzuschauen. (Da er sich nicht energisch dagegen verwehrt hat, kann es nicht SO schlimm gewesen sein *g*)

(---- Und Rammstein ist übrigens nicht primitiv, wie manche denken - ganz im Gegenteil, die teilweise sehr provokativ-derben Texte und Thematiken setzen sich bei genauerer Betrachtung kritisch mit vielen Problematiken der Gesellschaft und mit den Abgründen der menschlichen Psyche auseinander, auf eine ganz spezielle Weise und manchmal ziemlich ironisch ... dazu schreibe ich auch nochmal genauer -----)

Interessant jedenfalls, die sonst eher mimik-armen Gesichtszüge unseres Freundes zu beobachten und die Mischung aus Abwehr und Faszination darin festzustellen.

Ebenso interessant - bei den Kamera-Schwenks ins Rammstein-Publikum immer wieder auf nette, offene, freundliche und ganz einfach glückliche Frauengesichter zu stoßen, die einfach nur begeistert mit der Musik mitgingen, die sich auslebten, offensichtlich ganz losgelöst waren ... also nicht etwa nur die gröhlenden Hardcore-Metal und Industrial-Freaks... ganz im Gegenteil. Diese Musik spricht auch Menschen an, die sich eben nicht in so eine Freak-Schublade packen lassen .. (wobei Schubladen eh Mist sind *g*)

Anders veranlagte Menschen brauchen in extremen Gefühlssituationen gefühlsbetonte Musik, also "Schnulzen" (ohne Abwertung, ich mag auch manchmal Schnulzen ;) ) ... jeder ist verschieden.

Irgendeine Punkband hatte mal ein Album, war's Slime oder Daily Terror ? namens "Gefühl und Härte".

Schließt sich nicht gegenseitig aus, finde ich. Aber ich möchte das zur Diskussion stellen -

wenn Ihr Lust habt ;) und mal bei Gelegenheit Eure Gedanken zum Thema Gefühle aufschreiben mögt.

Ich wünsch Euch schon mal ein schönes Wochenende :)

Ocean 23.11.2006, 13.33 TB | PL | einsortiert in: Nachdenkliches

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Kommentare zu diesem Beitrag

6. von Irmgard

Liebe Ocean,
du hast mir ja wieder ganz schön viel zum Lesen hier aufgegeben :) . Jetzt antworte ich erst mal hier. Durch meine psychische Erkrankung und die Auseinandersetzung mit ihr habe ich gelernt bzw. lerne immer noch, mit meinen Gefühlen, Emotionen und Affekten umzugehen. Ich gehe viel offener damit um als so manche in meiner Umgebung, das merke ich oft. Aber ich werde meine Gefühle nicht mehr unterdrücken oder anderweitig kanalisieren, weil ich es viel befreiender finde, sie zu empfinden und zu durchleben, auch wenn es manchmal weh tut. Ich brauche menschliche Nähe sehr und gebe sie auch. Ich habe durch meine Eltern nie gelernt, in den Arm zu nehmen, erst durch andere. Und jetzt geb ich es meiner Mutter zurück und merke, es tut auch ihr gut.
Von Rammstein hab ich eine CD angehört. Das Lied "Engel" gefällt mir, aber manche Lieder von ihnen finde ich beängstigend. Wie gesagt, finde ich es nicht so gut, Gefühle abzublocken oder in andere Richtungen zu kanalisieren. Ich bin allerdings auch noch kein Profi im Umgang mit meinen Gefühlen, lerne immer noch, nach diesen langen Jahren.
Ich hasse es auch, vor anderen Menschen zu weinen. Das ist für mich ein Zeichen von Schwäche, die ich vor anderen nicht zeigen will. Das ist auch ein Ergebnis meiner Erziehung, aber auch Entscheidung von mir selber. Das ist auch eine gewisse Härte und auch manchmal Arroganz, wie mich Menschen erleben, die mich noch nicht kennen. Ich kann also unnahbar und arrogant wirken oder herzlich und liebevoll. Je nachdem. Aber es ist mein Recht, verschiedene Gefühle zu zeigen oder nicht, genauso wie es das Recht anderer ist, ihre Gefühle zu zeigen oder nicht.
Dir alles Liebe, Irmgard :knuddel:

vom 26.11.2006, 15.19
5. von Saranya

Ich habe bei mir auch ein wenig dazu geschrieben:

Hier klicken

Was ich nicht verstehe in Deinem Text ist der Gebrauch des Wortes Katalysator. Dieser bedeutet nämlich: Ein Katalysator ist ein Stoff, der eine (chemische) Reaktion auslöst oder beschleunigt ohne sich dabei zu verändern.

Ich verstehe Deinen Text aber so, dass Du eher den Umgang meinst, das Ausleben ansich. Aber vielleicht denke ich da auch in die falsche Richtung.

Jedenfalls merke ich, dass ich durch Reden und Verständnis mir nahestehender Personen viel besser Gefühle verarbeiten kann.

Für nicht so langer Zeit hätte ich auch gesagt: ich brauch immer wieder Zeit für mich allein. Das ist durch U. aber anders geworden - selbst wenn ich sonst keinen sehen mag, er stört mein "Entspannen" in keinster Weise.

Und was Musik und Aggressionen angeht, wenn durch die Musik Aggressionen und Gefühle "ausgelebt" werden können ist es doch völlig in Ordnung. Aber es gibt eben auch Menschen, bei denen einige Musik das Gegenteil auslöst, weil sie es nicht mögen oder weil sie durch die Musik über ihren Point of no return geschuppst werden.

Lg, Saranya





vom 24.11.2006, 10.24
4. von Sunny

Liebe Ocean,

deinen aktuellen Eintrag kann ich gar nicht lesen. Da reicht mir die Überschrift. Solche Sachen verursachen schlimmste Alpträume. Ich bekomm die Bilder nicht aus meinem Kopf, niemals wieder. Es gibt Dinge, die ich als Kind erklärt bekommen habe, die haben mich so aufgewühlt, dass sie mich heute noch "heimsuchen". Ich weiß, ich bin feig und sollte mich stattdessen lieber für diese Kreaturen einsetzen. Es gibt da soviel ganz schreckliches und ich hasse die Menschen dafür, du weißt. Aber wie gesagt, ich kann mich zu diesem Thema nicht äußern. Es geht leider nicht ...

Womit ich eigentlich beim Thema dieses Eintrages wäre.
Gefühle kann ich mit solchen Mitteln verstärken, aber niemals verändern. Ganz gleich, ob ich "intensive Musik" höre, einen emotionsgeladenen Film schaue oder ein Spiel spiele, Buch lese etc. ... es ändert nichts an meinen Grundgefühlen. Sie können mich für einen Augenblick stäken oder schwächen, aber niemals auf Dauer beeinflussen oder verändern.

Ich glaube, jeder sucht sich diese Mittel, um Gefühle zu verstärken, um Gefühle intensiver wahrzunehmen. Und das ist für den einen halt ein Heimatfilm und für den anderen ein Rammstein-Konzert.

Bin heute etwas schwammig im Kopf und kanns nicht ganz so erklären, wie ich eigentlich wollte, sorry.

Aber ich wünsch dir ein wunderschönes, erholsames Wochenende und grüß dich lieb,

deine Sunny :knuddel: :knuddel: :knuddel:

Und deinem Supermodel :wuff: ein Extra-Kraulerchen :knuddel:

vom 24.11.2006, 10.23
3. von Gwen

Zu den Gefühlen zähle ich: Liebe, Freundschaft,starke Verbundenheit.
Emotionen sind in meiner Augen vielseitiger: Mitleid, Sympathie, Neid, Stolz, Verliebtheit, Bewunderung. Und natürlich gibt es noch Affekten
:( aber, darüber schweigen wir lieber :(

vom 23.11.2006, 23.07
2. von Sternlicht

Hallo Ocean,
wow wat ein Eintrag in Länge & Tiefe.
ohh & derzeit ein Thema absolut bei mir & auch gleichfalls somit im nahen Umfeld. vielleicht nehm ich es mal mit in meinen nächsten Eintrag ;) sollte ja eh mal wieder was schreiben :D
dir nen supi Freitag & WE & :knuddel:
Steffi

vom 23.11.2006, 23.05
1. von Gwen

Hallo, Ocean, Gefühle auszuleben? Ich glaube, du meinst Emotionen auszuleben. Für mich sind das zwei ähnliche und jedoch unterschiedliche Begriffe. Emotionen wie Wut, Trauer oder Freude auszuleben tut einem wirklich gut :sonne: In der Öffentlichkeit zu weinen...naja, ich würde es sicherlich nicht machen. Weil ich mich noch elender dabei fühlen würde. Aber, mich in der Öffentlichkeit zu freuen wäre für mich kein Problem :sonne:

vom 23.11.2006, 22.56
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Alles Erlebte ist Dein, für immer. Deine Vorstellungskraft trägt Dich überall hin, und Dein Wille macht scheinbar Unmögliches möglich.

Leben - unterwegs sein auf Deinem eigenen Lebensweg... gesegnet mit der Kraft, auch die schmerzlichen Wege aufrecht zu gehen.

Die Quelle der Kraft liegt im Universum .. in der Natur .. in Dir selbst.


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19.02.2010 - Danke :-) / Fotos Bunt, Lisa / 49-Dinge-Stöckchen / 3 am Donnerstag / Günstigerer Handytarif // 17.02.2010 - Heute, am 17.2., vor 19 Jahren .. / Meine Lieblingsfilme / Film-Stöckchen

16.02.2010 - Schöne Momente II von heute (Di.): An den Seen, Lisa, blauer Himmel, Schwanenpärchen 14.02.2010 - Urlaubserinnerungen: 1972 - 2009 / Fotos: Farbe im Leben, Kristalle, Figuren, Schöne Momente: Lisa




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Du bist mein Land,
ich deine Flut,
die sehnend dich ummeeret;
du bist der Strand,
dazu mein Blut
ohn Ende wiederkehret.

An dich geschmiegt,
mein Spiegel wiegt
das Licht der tausend Sterne;
und leise rollt
dein Muschelgold
in meine Meergrundferne.

(Ch. Morgenstern)



monguckkl2.jpg

"Long hours of loneliness
between me and the sea ...
Should I dress in white and
search the sea, as I always
wished to be one with the
waves - Ocean Soul ... "

(Nightwish)


monkl.jpg

"Man kann ohne Hund leben,
aber es lohnt sich nicht"
(Heinz Rühmann)



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"Sail away to Avalon
The journey has begun
Sail away through the night
Sail away, never die
The gods are at your side..."
(Ayreon)

















Das Dasein ist köstlich.
Man muß nur den Mut
haben, sein eigenes Leben
zu führen.
(P. Rosegger)




Abendwolken

Wolken seh ich abendwärts
Ganz in reinste Glut getaucht,
Wolken ganz in Licht zerhaucht,
Die so schwül gedunkelt hatten.

Ja! mir sagt mein ahnend Herz:
Einst noch werden, ob auch spät,
Wann die Sonne niedergeht,
Mir verklärt der Seele Schatten.

(Ludwig Uhland)



Ein Rot, das traumhaft dich
erschüttert -
Durch deine Hände scheint
die Sonne.
Du fühlst dein Herz verrückt
vor Wonne
Sich still zu einer Tat
bereiten...

(aus: "Ein Konzert" von G. Trakl)



Monsterchen :-)



Mit einem kurzen Schweifwedeln
kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken,
als mancher Mensch
mit stundenlangem Gerede.
(Louis Armstrong)




... ich bin ein Couch-Potatoe :)

"We are a particle in the
ocean,
lost and safe
like a tear ..."

(Eloy - "Ocean")










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